Liebe Gäste, wir eröffnen am 16.03.2016 am neuen Standort wieder und freuen uns darauf, Sie hier begrüßen zu dürfen:

Altdeutsche Landschänke
Zwickauer Straße 188
08468 Reichenbach

 

Weitere Informationen und demnächst auch eine neue Webseite finden Sie unter:

www.landschaenke-reichenbach.de

 

Die "Felsenschänke" in Mylau bleibt ab dem 01.01.2016 geschlossen

Gastwirt Karl-Heinz Zähringer vor der "Felsenschänke" in Mylau, in der er 26 Jahre lang Regie führte. Jetzt ist er 65 und könnte eigentlich in Ruhestand gehen. Doch er stellt sich einer neuen Herausforderung.

Nach der ausverkauften Silvesterfeier ist Schluss. Der Gastwirt will mit seinem Team aber im Frühjahr in Reichenbach einen Neuanfang hinlegen.

Mylau. Die Tage der "Felsenschänke" sind gezählt. Von heute sind es noch 21, bis das um 1890 entstandene, beliebte Ausflugslokal am Obermylauer Berg schließt. "Am 31. Dezember 2015 hören wir auf", sagt Gastwirt Karl-Heinz Zähringer.

Bis dahin stehen noch drei Höhepunkte auf dem Programm. Am 13. Dezember ruft um 14 Uhr der traditionelle Weihnachtsskat. "Da wir diesmal auch den angesammelten Grand-Ouvert-Jackpot ausschütten, können sich die besten Vier auf Geldpreise von 200, 150, 120 und 100 Euro freuen", sagt Zähringer. Er rechnet mit mindestens 60 Teilnehmern. Jeder wird einen Weihnachtsbeutel erhalten. Am 14. Dezember, 14 Uhr geht der letzte Seniorentanz mit Stefan Roßbach über die Bühne. Die Silvesterfeier, die bereits komplett ausverkauft ist, setzt den Schlussakkord.

Bereits vor einem Jahr hatte Karl-Heinz Zähringer seinen Abschied aus der "Felsenschänke" angekündigt. Damals hieß es, er wolle Ende 2015 mit 65 Jahren in den Ruhestand gehen. Das Lokal hätte, so die Hoffnung, vom neuen Eigentümer zu neuer Blüte geführt werden können. Zähringer hatte es 2012 an einen benachbarten Geschäftsmann verkauft. Doch nachdem dieser in diesem Sommer aus dem Leben schied, ist alles anders.

"Ich will noch ein paar Jahre machen. 50 Jahre bin ich jetzt in der Gastronomie tätig. Da würde mir zu Hause wohl die Decke auf den Kopf fallen", meinte der Gastwirt in dieser Woche im Gespräch mit der "Freien Presse".

Er ist mit Leib und Seele Gastronom. Ab 1966 hatte er im damaligen HO-Kreisbetrieb, im "Anker" und im "Stadt Leipzig" in Reichenbach und im "Ratskeller" Netzschkau gearbeitet. Ab 1979 leitete er für zehn Jahre das LPG-Kulturhaus in Liebenau bei Altenberg im Osterzgebirge. 1989 zog es Zähringer ins Vogtland zurück. Er nahm das Angebot der Konsumgenossenschaft an und legte am 20. Mai 1989 in der "Felsenschänke" los. Ab 1. Januar 1990 übernahm er das Lokal privat. Zunächst pachtete er es von der Stadt, 1998 kaufte er es von der Treuhand.

Und nun? "Ab 1. März wollen wir eine Gaststätte in Reichenbach übernehmen", kündigt Karl-Heinz Zähringer an. Mit "wir" meint er sich und sein Team, zu welchem auch Tochter Antje gehört, die dann wie bislang auch die Chefin in der Küche ist. Frische Hausmannskost soll weiter auf der Preisekarte stehen. Und den Seniorentanz will der Unruheständler mit nach Reichenbach nehmen. Welche Gaststätte es sein wird, möchte Karl-Heinz Zähringer heute noch nicht verraten. Noch seien ein paar wichtige Gespräche zu führen. Die Küche müsse komplett erneuert werden. Über ungelegte Eier rede man nicht. Vorerst nur so viel: Er wolle das Objekt für zunächst drei Jahre pachten.

zum FreiePresse Artikel